Erzbischof Tutu: «Prangert die unterdrückerische Politik Israels an!»
Für Leute wie unsern lieben Kari ist offensichtlich jede Kritik an Israel eine «Beschimpfung» dieses Staates. Vor allem Christen sollten Mund halten. Offensichtlich ist der weltbekannte südafrikanische Erzbischof Tutu anderer Meinung. Er hat gefordert, dass auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart Christen solidarisch Freiheit für Palästina fordern und die »unterdrückerische Politik Israels« öffentlich anprangern.
Neutralität begünstige immer die Unterdrücker. Notwendig seien konkrete Schritte und Zeichen, schreibt Tutu. »Hütet euch vor Antisemitismus und allen anderen Formen von Rassismus, aber hütet euch genauso davor, zum Schweigen gebracht zu werden von jenen, die euch wegen der Kritik an der unterdrückerischen Politik Israels als Antisemiten abstempeln wollen.« Durch Siedlungsbau und Krieg demonstriere Israels Regierung brutal ihre »Verachtung« des palästinensischen Volkes. ——- Ich habe leider nichts von einer solchen Erklärung des Kirchentages gesehen, der laut Publik-Forum ohnehin politisch äusserst zahm war.
Übrigens: Wenn ich zwischen der Meinung von Kari und jene eines Friedensnobelpreisträgers entscheiden muss, überlege ich nicht lange….
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