Ein hoffnungsvolles Manifest aus Israel/verfasst von höhern Offizieren
«Die Kontrolle eines fremden Landes/Volkes widerspricht unsern menschlichen Werten. Je früher man das beenden kann, desto besser.» Dies steht in einem Grundsatzdokument von über 1200 ehemaligen israelischen höhern Offizieren, vom Rang des Obersten an aufwärts (Council for Peace and Security, gegründet 1988).
Wie die neueste Ausgabe von Kirche in (Wien) berichtet, heisst es im Manifest weiter:
«-Friede ist wichtig für die Sicherheit des Staates Israel.
-Wenn wir nicht innerhalb weniger Jahre zu einem Frieden kommen, gibt es Krieg. Die Initiative liegt dann bei Ländern wie dem Iran oder Lybien mit atomaren und chemischen Waffen Das bringt niemandem Gutes.
-Wenn wir den Frieden möchten – und das wollen wir – müssen wir verzichten und einen Kompromiss finden; Land zurückgeben und auch wenn es keinen andern Weg gibt, ein paar Siedlungen aufgeben.
-Ein palästinensischer Staat stellt für Israel keine Gefahr dar. Mit andern Worten: Wir möchten, dass die Palästinenser einen Staat bekommen.
-Früher hiess es, dass Jerusalem die vereinte Hauptstadt Israels sein soll. Seit dem Jahr 2000 sagen, wir dass man Jerusalem teilen sollte, in eine jüdische und in eine palästinensische Stadt.»
Dieses Manifest ist ein starkes Hoffnungszeichen. Es stammt ja nicht von irgendwem? Wann wird es endlich ernst genommen?
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


