Ein grosser Tisch
Genügt es, für eine Opern-Inszenierung einen riesigen Tisch auf die Bühne zu stellen, an dem, auf dem, unter dem und um den die Handlung einer über zweistündigen Oper spielt? Nun, wenn diese Oper «Wozzeck» oder «Die Teufel von Loudon» hiesse, könnte man(n) ja verstehen, dass bei solcher Melodik an der Ausstattung gespart werden darf. Doch wenn es um Verdi geht, gar um eines seiner musikalisch schönsten Werke, dann verdient dies nur ein Attribut: pauvre!
Nun denn: Es liegt an den Sängern/innen, ob wir doch begeistert sein werden. Gehen wir also hin, schliessen für zwei Stunden die Augen und hören bloss zu.
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