Ein Besuch im Osten
Ursache des Schweigens an diesem Orte war ein etwas verlängertes Wochenende in Wien. Von einigen Erlebnissen dabei sei hier nun berichtet (die Kritik des «Simone Boccanegra» an der Staatsoper ist auf gewohntem Wege zu erhalten). Beginnen wir nostalgisch: Mein vorletzter Besuch in der alten KuK-Hauptstadt war 1974 die Maturareise. Die Gefühle an einigen Orten, etwa bei der Geisterbahn im Prater, waren speziell: noch mal 19 Jahre alt sein, mit offenen Türen ins Leben, mit besseren Chancen, Gleichberechtigung und Anerkennung zu erfahren …
Dann die Wiederbegegnungen: mit dem Heldenplatz und der Hofburg, mit dem Riesenrad, mit dem Figlmüller (da drin hatten wir als Endteenies die riesigen Schnitzel gegessen, heute schritten wir als Endfifties naserümpfend an diesem Hort des Touristenabrisses vorbei), mit dem Stefansdom – kurzum: es war speziell.
Einige weniger biographische geprägte Beobachtungen ab morgen.
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