Die Seligsprechung der Zita
Schon seltsam, welche Blüten die zurzeit leider vorherrschende neokonservative Grundstimmung in unserer Kirche ans Tageslicht bringt. Und shocking für mich, denn was sind das für absurde Ungleichheiten? Da engagiert man(n) sich für diese fromme Dame (und das Bistum Chur verwendet gar Platz und Papier zur Dokumentation), während andere, die solcher Sprechungen sicher würdiger wären (wie Pierre Teilhard de Chardin oder Karl Rahner) völlig draussen vor den Türen der Kongregationen bleiben (oder auf Extremisten-Seiten gar beschimpft werden).
An Fritz P. Schaller: Ich weiss, dass mein Text hier ohne Relevanz ist, wenn wir die Verehrung von Heiligen und Seligen für eine unnötige Ablenkung vom Wesentlichen halten. Doch ich bin in dem Punkt irgendwie nostalgisch gesinnt…
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