Die Konzilsankündigung am 25. Januar 1959
«Ehrwürdige Brüder und geliebte Söhne! Zitternd vor Bewegung und doch mit demütiger Entschlossenheit unterbreiten wir euch den Vorschlag einer doppelten feierlichen Veranstaltung: einer Diözesansynode für Rom und eines Ökumenischen Konzils für die Weltkirche».Mit diesen Worten kündigte Papst Johannes XXIII. am 25. Januar 1959 vor den zum Abschluss der Gebetsoktav für die Einheit der Christen in St. Paul vor den Mauern versammelten Kardinälen das II. Vatikanische Konzil an.Er äusserte die Bitte um Gebet für «einen guten Anfang, eine erfolgreiche Durchführung und ein glückliches Ergebnis dieser Vorhaben, was schwere Arbeit für die Erleuchtung, die Erbauung und die Freude der Christen bedeuten wird, und eine freundliche und neuerliche Einladung an unsere Brüder der getrennten christlichen Kirchen, mit uns an diesem Festmahl der Gnade und Brüderlichkeit teilzunehmen, auf das so viele Seelen in jedem Winkel der Welt hoffen».(zit. gemäss dem Wortlaut der vorgetragenen Fassung nach He 409; emf)
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