Der Jude Martin Buber:
«Israel ist nicht unschuldig»Kurz nach der Staatengründung lud der 1. gewählte Ministerpräsident Israels, David Ben Gurion, Philosophen in sein Haus ein, um «über den moralischen Charakter des neuen Staates» zu diskutieren.Martin Buber war dabei: «Wir müssen die Realität sehen, dass Israel weder unschuldig noch erlöst worden ist. Und dass bei seiner Entstehung und Expansion wir als Juden das, was wir historisch erlitten haben, wiederum erzeugt haben, nämlich ein Volk von Flüchtlingen in der Fremde.» (Quelle: M. Schnieper: Nakba)
Wer heute so etwas sagt, gilt als Antisemit. (Dazu die Kampagne der blocherischen Basler Zeitung gegen die Grünen, die vor einigen Tagen lief …)
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