Heinz Angehrn

Der gute Mensch von Buenos Aires

So titelt die gestrige NZZ einen Beitrag des Kolumbianers Héctor Abad zur Person des neuen Papstes. Mit bösem-scharfen Blick auf seinen Heimatkontinent und die spezielle Form des «Gegenreformationskatholizismus», die auf ihm gewachsen ist, versucht er uns zu erklären, was Franziskus für die Kirche bedeuten kann. Am Schluss des Artikwels aber sind wir so klug wie zuvor, Abad weiss die Antwort selber nicht. Und doch verweist er darauf, dass die Societas Jesu heute in Lateinamerika «an der Spitze der kirchlichen Bewegung für Veränderungen und offene Diskussionen» steht. Wir müssen wohl selber herausfinden, was jetzt aus der Kirche wird!

26. März 2013 | 07:54
von Heinz Angehrn
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