Den Weltkatechismus und das Credo revidieren!
In einem weiteren Schritt wäre der Katechismus nach einem bekundeten Beschluss der Reformbewegung bis zu seiner Überarbeitung nur als eine Art von wohlmeinender aber nicht ganz gelungener Empfehlung zu verstehen. Vieles in diesem Kompendium mag seinen grossen Wert haben, aber ebenso Vieles davon ist nicht mehr geeignet, zu überzeugen, weil es sich um gar seltsame Konstruktionen handelt. Die Menschen sind heute oft theologisch gebildet. Sie erkennen die Fragwürdigkeit von Manchem einer Lehre, die in alten Zeiten und noch fehlenden wissenschaftlichen Erkenntnissen ihren Ursprung hat.
Das Gleiche gilt für die heute vorgeschriebenen liturgischen Formeln. Auch hier liegt vieles im Argen. Man denke nur an das in der Messe gebetete Glaubensbekenntnis. Die wesentlichen Inhalte unseres Glaubens werden da gar nicht in den Mittelpunkt gestellt, vor allem nicht, was Jesus für die Menschheit getan hat. Das Ganze macht eher den Eindruck einer dogmatischen Abgrenzung gegenüber solchen, die einen anderen und womöglich «falschen» Glauben haben, weniger aber den einer Wiedergabe der Frohbotschaft. So darf es nicht verwundern, wenn Gottesdienstbesucher das eine oder andere nicht mitsprechen wollen oder über andere Formen nachdenken.
Schon bei seinem Erscheinen haben sehr viele Theologen festgestellt, dass der
Weltkatechismus der neuen theologischen Forschung weit hinterherhinkt.
Betr. CREDO: Vom Leben Jesu, seiner Botschaft (z.B. Bergpredigt, Nahen des Reiches Gottes) findet sich nichts darin. Wenn das kein Manko ist!
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