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Das digitale Erbe: Tipps für die Online-Nachlassverwaltung

«Früher war alles besser.» Diesen Satz hören wir häufiger und auch die Nachlassregelung im Falle eines Todes war vor 20 Jahre noch anders als heute. Technology Review hat sechs Hinweise zusammengetragen, wie man sein digitales Erbe sichern kann.

Angehörige mussten sich früher mit einer Menge Papierkram auseinandersetzen, mit Banken und Versicherungen sprechen und durften sich im Idealfall an einem Testament orientieren. Viele der für die Nachlassverwaltung wichtigen Daten sind heute auf einer Festplatte oder in einer Cloud gespeichert – dank Festplattenverschlüsselung läuft da ohne Passwort nichts. Technology Review gibt Tipps für den digitalen Nachlass.

Tipps für den digitalen Nachlass

So ist es sinnvoll, sich schon früh Gedanken zu machen, wie mit Informationen in den sozialen Medien umgegangen werden soll. Facebook empfiehlt beispielsweise explizit, einen Nachlasskontakt festzulegen, welcher ein Konto auch im Gedenkzustand verwalten kann. Zentrale Passwörter sollten an einem sichere und für Anghörige zugänglichen Ort abgelegt sein. Passwortmanager, wie Dashlane Premium, können zur besseren Verwaltung genutzt werden. Google bietet mit dem «Inactive Account Manager» (deutsch: Kontoinaktivität-Manager) eine Möglichkeit, eine vertrauenswürdige Person zu benachrichtigen, sofern der Besitzer des Accounts längere Zeit inaktiv war. In diesem Fall kann der Angehörige einen Komplettzugriff auf das Konto erwirken – eine vorherige Einrichtung vorausgesetzt.

Die komplette Liste mit allen Hinweisen für den digitalen Nachlass, findet man unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=KaKldAlFZUY

Friedhof im Herbst | © pixabay.com CC0
19. November 2018 | 10:21
von Kirche kommuniziert
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