Danke, Bischof Markus
Gesellschaftskritische Kirche Leider habe es die Tagsatzung unterlassen, Bischof Markus Büchel für sein mutiges Wort zum 1. August zu danken, hiess es am Samstag an ihrer GV. Gedankt hat ihm bereits ein Blick-Leser:»Endlich mal einer in der katholischen Kirche, auf den man stolz sein kann und der sich für das Wohl des Menschen einsetzt mit klaren Aussagen und nicht mit undefinierbarem Geschwafel. Sie sind ein Grund, nicht aus der Kirche auszutreten. Danke Herr Bischof Büchel.»Kommentar von Leser Stoeff Kehl aus St. Gallen im Online-Forum der Tageszeitung «Blick» (Zürich) zur 1.-August-Botschaft des St. Galler Bischofs Markus Büchel. Im Namen der Schweizer Bischofskonferenz äussert sich der Oberhirte darin über den Umgang mit Geld in Zeiten der Finanz-, Banken- und Schuldenkrise. Kernaussage: «Das Geld ist für den Menschen da, nicht der Mensch ein Sklave des Geldes.» Als Video unter www.bischoefe.ch —————————Noch was: In Deutschland wird oft geklagt, dass die Bischöfe schon lange kein Sozialhirtenwort veröffentlicht haben. In der genannten 1.August-Botschaft liegt die Schweiz wenigstens ansatzweise eines vor. Weiter so …PS: Bekanntlich und nicht überraschend hat die Diözese Chur das Wort im Internet totgeschwiegen. Dass dies auch in Sion geschah, in der Diözese des «Vorsitzenden», halte ich für einen kleineren Skandal.
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