Dalferth zur «gerechten» Sprache
Auszug aus dem NZZ-Artikel:
Der Tiefpunkt dieser Übersetzung sei «ihre durchgehende Tendenz, sachliche Differenzen innerhalb der Bibel zu verharmlosen und theologische Entwicklungen aus ideologischen Gründen zu verdunkeln». Insgesamt beurteilte Dalferth die Übersetzung als «nicht textgerecht und richtig, sondern schlicht schlecht, falsch und nichtig». Der Umgang mit den Texten habe «alle Züge einer schwärmerischen Ideologie». Die Übersetzung sei nicht nur «hermeneutisch einseitig, sondern an vielen Stellen philologisch unzuverlässig, historisch irreführend und theologisch konfus. Philologisch, historisch und theologisch ist diese Übersetzung unbrauchbar.» Dalferth: «Dass weite Kreise der evangelischen Kirche und akademischen Theologie diese Neuübersetzung unterstützt und begleitet haben, ohne sich daran erkennbar zu stoßen, wirft ein trauriges Licht auf den Zustand der protestantischen Theologie.»
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