Walter Ludin

Charismatische Selbsthilfe ...

… in kleinen pfarreilichen GruppenAus meinem KIPA-Bericht der gestrigen Januartagung der Tagsatzung Schweiz:
Leo Karrer: Es wäre falsch, das Vertrauen vor allem auf die Kirchenleitung und ihre Bereitschaft zur Veränderung zu setzen. In «charismatischer» – nicht: häretischer» – Selbsthilfe sollen die Gläubigen aktiv werden und gemeinsam vorwärts gehen.Karrers Vorstellungen fanden in den sechs Gesprächsgrupen der Tagung grosses Echo. So meinte mehrere Teilnehmer, Laien sollten sich zu kleinen Zellen oder Zirkeln zusammenfinden, ihren Glauben miteinander teilen und sich den Problemen der Gesellschaft stellen.Wie die Gläubigen sich selber organisieren können, wurde am Beispiel einer Pfarrei aufgezeigt, die sich nicht damit abfand, dass in ihrer Kirche am Ort die weihnachtliche Mette «wegrationalisiert» wurde. Sie griff zur Selbsthilfe und feierte einen selber gestalteten priesterlosen Weihnachtsgottesdienst. ————————————-
Allmählich erwacht wieder der Gedanke an Basisgemeinden (1986 habe ich mit Paul M. Zulehner und Thomas Seiterich darüber das Buch «wir Kirchenträumer» herausgegeben; noch antiquarisch vorhanden)

27. Januar 2013 | 01:04
von Walter Ludin
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