CB im Tagi-Magi
Da äusserte sich (bzw. durfte sich äussern) der alt-Bundesrat in seiner Funktion als Vizepräsident der Partei auf nicht weniger als zwei Seiten (hübsch garniert mit einem Hitler-Volksaufmarsch-Phöteli) zur Gesamtthematik, die mir immer wieder am Herzen liegt: Stimmenanteile der NSDAP in den Wahlen anfangs der 30er Jahre und Bezug dieser Wahlresultate zur Frage, ob Demokratie Diktatur möglich machen kann. Die Zahlen zitierte er korrekt. Auch er kam zum Schluss, dass die NSDAP nie eine absolute Mehrheit erreicht hat (die absolute Mehrheit, von der sein Partei-Genosse Ulrich ja scheints träumen soll).
Doch dann wurde CB konfus und argumentierte verwirrlich (intellektuell etwas um sich schlagend – wir erinnern uns, er kam ja erst im Zweitanlauf an die Uni, und wir ahnen, dass die Dissertationen damals noch nicht elektronisch geprüft werden konnten): Hitler sei nur dank der damaligen deutschen Eliten und nicht mit Volksmehrheit an die Macht gekommen.
Das ist penibela) Weil sich CB immer noch im Clinch wegen seiner absurden Beschimpfung von Herrn Juncker befindet, sucht er verzweifelt nach einer Möglichkeit, den Spiess umzukehren und würgt die Wahrheit zurecht.b) Und diese «Wahrheit» ermöglicht es ihm, wieder einmal die von ihm so gehassten Intellektuellen und Ästheten zu beschimpfen, die er und seine Kumpels mit dem Wort «Elite» meinen.
Nehmen Sie zur Kenntnis, Herr alt-Bundesrat, dass in den Jahren 1933-35 viele Angehörige der «Eliten» aus Deutschland emigrierten. Die haben den Braten gerochen, ihr vielgepriesenes Volk nicht.
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