Auf dem Weg zur Sekte
Bis jetzt habe ich diese Formulierung hier mehrfach verwendet, sie aber nicht unbedingt bestätigt erhalten. Doch nun habe ich ein Interview mit Marcel Frossard, Jahrgang 36, Pfarradministrator in Volketswil und Greifensee, gelesen, in dem er nebst einer recht guten Zustandsbeschreibung, was im Bistum Chur und Kanton Zürich katholisch-kirchlich so abläuft und zerstört wird, meine Diagnose durch eigene Wortwahl bestätigt.
Seine Feststellung, dass die Generation jener, die sich noch für eine offene und demokratischere Kirche im Geiste des Zweiten Vatikanus einsetzen, langsam zu verstummen beginnt, und nur noch wenige sehr konservative junge Kleriker aus In- und Ausland und daneben sehr vorsichtig formulierende deutsche Pastoralassistenten/innen zu Gange sind, führt mich zur Wiederholung der These, dass unsere Kirche, wenn sie nicht in den nächsten 10 bis 15 Jahren an Kopf und Basis gesundet, zur elenden katholikalen gesellschaftlich irrelevanten Sekte verkommen wird.
Der Jubel bei kreuz.net, dass die Altliberalen langsam aussterben, und der Stil, seriöse Theologen so lächerlich zu machen, passt zu dieser Diagnose. Bereits zählt ja auch Karl Rahner zu den bösen Zerstörern der wahren Kirche. Hätte man(n) auf ihn gehört (und ihn zunächst verstanden), hätte sich diese Kirche aber radikal reformiert.
Darum:(an Frau Reni Durante gerichtet): Eine schwarze lesbische Päpstin wäre wirklich eine gute Idee.(erstmals laut formuliert): Ob ich ab 2018 als Priester im Ruhestand noch in einem Dorf aushelfe oder aber aus der Kirche austrete, ist noch völlig offen.
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