Auch Professor Ratzinger forderte:
«Zurück zur Bibel»Im hier bereits zitierten und sehr kompetent kommentierten Vortrag stellt Walter Kirchschläger fest:
DER RÜCKGRIFF AUF DAS BIBLISCHE ZEUGNIS ZUR VORLIEGENDEN FRAGESTELLUNG IST BERECHTIGT UND VERANTWORTBAR
Dazu wörtlich:»Wenn, wie das letzte Grosse Konzil gesagt hat, das Studium der Bibel die «Seele der Theologie» ist und «die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift … eng miteinander verbunden [sind] und … aneinander Anteil [haben]», ist es unerlässlich, die initiale Prägung durch die biblische Verkündigung und Praxis als grundlegenden Kirchenfaktor im Blick zu haben. Josef Ratzinger hat 1965, also im Abschlussjahr des Konzils und gleichsam als Resümée der dortigen Auseinandersetzung über die Bedeutung und das Verhältnis von Schrift und Tradition geschrieben, die Überlieferung der Kirche müsse «gemäss der Schrift» sein, so wie Jesus Christus und das gesamte Christusgeschehen nicht aus der Schriftgemässheit der bereits vorgegebenen Gottesoffenbarung im jüdischen Kontext heraustreten könne.»
Im nächsten Abschnitt seines Vortrags präzisiert Kirchschläger: Kein unkritisches «Zurück zur Urkirche» Dazu hier später….
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