Aschermittwoch-Brief an die Bischöfe
«Bekehrt euch»(Vorbemerkung von WLu: Wie lange geht es, bis jemand sagt, so etwas sei nicht mehr katholisch? Dabei sollte ja alles für einen Christenmenschen selbstverständlich sein; auch für einen Bischof …)
«Wir sind Kirche» ladet die Gläubigen ein, auch ihren Diözesanbischof entsprechend der Worte beim Aschenkreuz, «Kehrt um (bekehrt euch) und glaubt an das Evangelium», einzuladen, wieder deutlicher dem Beispiel Jesu zu folgen. Die Plattform «Wir sind Kirche» regt dies an und stellt dazu einen «Musterbrief» auf ihrer Homepage http://www.wir-sind-kirche.at/content zur Verfügung. Darin wird Umkehr wie folgt beschrieben:»«¢von einer Überbetonung des Lehramtes wieder hin zum Evangelium Jesu Christi»«¢von einer rigorosen Auslegung des Gesetzes hin zu Menschlichkeit und Barmherzigkeit im Sinne Jesu «»¢von der wachsenden Überforderung (Ausbeutung!) der Priester hin zu einer Seelsorge, die den Menschen gerecht wird «»¢von einer zunehmenden Großraumseelsorge hin zu überschaubaren Einheiten, die den einzelnen Menschen nicht aus dem Blick verlieren «»¢von einer Enge im Denken zu einer Weite des Herzens «»¢von einer instruierenden Einbahnstraße aus Rom und den bischöflichen Ordinariaten zu einem echten Dialog mit wahrhaftigem Hinhören und Ernstnehmen «»¢von Zentralismus und Rechtsvorschriften zu einer menschenfreundlichen und gottesnahen Kirche «»¢von Mutlosigkeit und Resignation hin zu Vertrauen auf den Geist Gottes «»¢von einer männerbeherrschten zu einer geschlechtergerechten Kirche «»¢von einer Kirche der Angst um ihre Macht zu einer feiernden, betenden und auf den Hl. Geist vertrauenden Kirche»Wir sind Kirche» will damit die Breite und Nachhaltigkeit der Reformanliegen zeigen. Eine Kirchenleitung, die den Dialog darüber beharrlich verweigert, zerstört die Kirche mehr, als es jede Tat des «Ungehorsams» je bewirken könnte. Für den Vorstand der Plattform «Wir sind Kirche»: Hans Peter Hurka und Mag. Franz Salcher
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