Konzilsblogteam

Bischof François Charrière in Moskau

Am 13. Juli 1963 ist Jan Willebrands vom Sekretariat für die Förderung der Einheit der Christen in Paris und begleitet Bischof François Charrière und P. Dumont an den Flughafen nach Orly, von wo die beiden über Kopenhagen nach Moskau fliegen, um am Weihejubiläum des orthodoxen Patriarchen teilzunehmen (vgl. Blogeintrag vom 9.7.2013).
Bei den Feierlichkeiten erklärt Bischof Charrière dem Patriarchen: «Nach so vielen Jahrhunderten gegenseitigen Entferntseins bahnen sich also jetzt von neuem brüderliche Beziehungen zwischen der Kirche von Rom und den nicht mehr in voller Gemeinschaft mit ihr stehenden christlichen Kirchen an. Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasst uns vor Freude jubeln über die Hoffnungen, die uns nun offenstehen» (zit. nach Schm 585).
Die Anwesenheit der römischen Delegation ist auch ein Zeichen der Dankbarkeit dafür, dass das russische Patriarchat Beobachter zum Konzil entsandt hatte und auch zu den Trauerfeierlichkeiten für Papst Johannes XXIII. und der Krönung Papst Pauls VI. einen Repräsentanten entsandt hatte.
(emf)

13. Juli 2013 | 00:09
von Konzilsblogteam
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