Walter Ludin

Keine Schadenfreude wegen den Orthodoxen. Und: Gegner im Doppelzimmer

Es muss nicht betont werden: Nicht nur die Orthodoxen streiten unter sich. Auch wir Katholiken provozieren nicht immer den Ausruf: «Seht, wie sie einander lieben.» Darum keine Schadenfreude.
Oft greift man sich an den Kopf, wenn man sieht, worüber man sich in unserer Kirche uneinig ist. So widmete sich Radio Vatikan unter dem nicht gerade glückten Titel der Frage «Was heisst und wer darf predigen?» Eine Homilie sei strikt zu unterscheiden von einer «Verkündigung». Diese gehe vor allem nach Aussen. Und ähnlich: Laien dürften das eine nicht, aber sie dürften doch das andere.» So ganz unelegant zusammengefasst die Spitzfindigkeiten. Warum nicht mal eine Homilie/Predigt von Schweizer Pastoralassistentinnen anhören? Dann wäre vieles geklärt.
Und noch eine Bemerkung zum Ort des Konzils, der orthodoxen Akademie Kolimbary östlich von Chania.  Ich führte vor Jahren ein Interview mit ihrem Gründer (und seiner Assistentin Katarina Sorbas; ja, sie hat den gleichen Familiennamen wie Alexis …). Zwei Eigenheiten sind mir noch in bester Erinnerung:
–       Ein Thema wird erst abgehakt, wenn sich ganz konkrete praktische Konsequenzen ergeben habe. Wäre manchem Bildungshaus und (Seelsorge/Pfarreirat)Rat zu empfehlen.
–       Bei kontroversen Themen werden Gegnern Doppelzimmer zu gewiesen. Vielleicht Herrn Stadler und mir ……..

22. Juni 2016 | 01:48
von Walter Ludin
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