Walter Ludin

Israel: Politiker schüren Hass.

In diesen Tagen waren unsere Augen auf das unheilige «Heilige Land» gerichtet. Wann wird es endlich Frieden geben, haben sich sicher einige gefragt.
Es trifft sich, dass ich jetzt in der Zeitschrift Palästina-Info auf Zitat von aktuellen israelischen Politikern treffe, die den Hass schüren.
-Die Justizministerin Ajelet Schaked forderte dazu auf, auch «die Mütter der (palästinensischen) Märtyrer» zu töten und «ihren Söhnen nachfolgen» zu lassen, sonst würden sie «weitere kleine Schlangen grossziehen».
-Eli Ben Dahan, Stellvertretender Verteidigungsminister:  »Für mich sind die Palästinenser Tiere, keine Menschen.» «Ein Jude hat immer noch eine viel höher stehende Seele als ein Nichtjude, selbst wenn er homosexuell ist.»
-Naftali Bennet, Bildungsminister (!!!)erklärte er in einer Kabinettssitzung, dass Terroristen, wenn man sie festnimmt, nicht eingesperrt, sondern «einfach umgebracht» werden sollten. Als der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates, Yaakov Amidror, darauf entgegnete, dass das nicht legal wäre, sagte Bennett: «Ich habe in meinem Leben schon viele Araber getötet, das ist gar kein Problem.» Bennett hatte bereits zuvor auf seiner Facebook-Seite über eine mögliche Freilassung von Gefangenen geschrieben: «Terroristen soll man nicht freilassen, sondern töten.
Die Zitate sind auf Wikipedia belegt. Und wie erwähnt, stammen sie nicht von jemandem, sondern von Politikern in Regierungsverantwortung. Wie soll da Friede werden? (Und nun können Kommentatoren vielleicht ähnliche Zitate von Palästinensern bringen. Was die Sache nicht besser macht …..)

28. März 2016 | 01:19
von Walter Ludin
Lesezeit : ca. 1  Min.
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