Konzilsblogteam

Römische Nachtgedanken und konziliare Morgenstimmung für Rio de Janeiro

Dom Hélder Câmara schrieb unermüdlich über das Konzil und seine Beobachtungen, Hoffnungen und Wünsche – und er schrieb nachts. Daher sind die Briefe oftmals auf zwei Tage datiert. Dass Câmara schon früh darüber nachdachte, wie das Konzil ausserhalb Europas umgesetzt werden müsse, zeigte sich schon in seinem Rundbrief vom 8. und 9. Dezember 1962. Câmara war getrieben von dieser Sendung und schon früh suchte er Mitstreiter. So schreibt er am Ende der ersten Konzilssession an seine Freunde, die «Familia» in Rio de Janeiro:«Wenn es Gottes Wille ist, werden wir in Rio miteinander wichtige Gespräche führen müssen. Ich muss den Raum für das Konzil öffnen. Wenn Gott es will, wird dies möglich sein. Es gibt für jede Aufgabe die ihr zustehende Zeit, auch für die treuen Freunde. Und ich bin überzeugt, dass Ihr die ersten sein werdet, mir zu helfen, neue Lebensmöglichkeiten zu eröffnen».(ab; zit. nach Nikolaus Klein: Nächtliche Korrespondenz aus Rom. In: Orientierung 73 [2009] 185 – 188, 188)

9. Februar 2013 | 00:02
von Konzilsblogteam
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