Die Kirche keine blosse Kuschelgruppe
Die Kirche dürfe sich nicht bloss mit ihrem Innenleben befassen, meinte Wiener Pastoraltheologin Prof. Regina Polak. Also: keine Kuschelgruppe, so sehr die kirchliche Beheimatung ja wichtig ist. Die Kirche müsse sich auch mit der Gesellschaft befassen:
Es gehe «um die Frage, wo die Kirche in einem religiös pluralen Umfeld stehe und sich darin bewähre. Dabei sollte sich Kirche nicht nur als Heimat für die individuelle Sinnsuche, sondern immer auch als gestaltende gesellschaftliche Kraft verstehen. «Es geht immer auch darum, als Kirche Zeichen und Werkzeug für mehr Friede und Gerechtigkeit in der Welt zu sein.»
Eine solche Kirche ist für viele ein Gräuel. Für jene, denen sie bisweilen an den Karren fährt.
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


