Walter Ludin

Warum die Italiener Anspruch auf die Hälfte der Schweiz haben. Achtung: Satirisches zum Israel/Palästina-Konflikt

Wenn die Schweiz «Palästina» wäre…
Streicht Wilhelm Tell aus den Schulbüchern!
In Italien werden die Italiener auf grausame Weise unterdrückt. Darum hat die UNO beschlossen, ihnen die Hälfte der Schweiz als autonomen Zufluchtsort zu überlassen. Denn dort gibt’s ja bereits Hunderttausende Italiener. Zudem haben die Römer vor Jahrtausenden das Gebiet beherrscht.
Allmählich beginnen die Schweizer auf ihrem übrig gebliebenen Territorium sich zu wehren. So wird berichtet, dass sie vom Ütliberg aus die Stadt Zürich, die zu Helvetic-Svizzera gehört, beschossen haben. Dahinter stehen offensichtlich die «Schweizer Verteidigungs-Patrioten» (man denke sich eine Abkürzung aus!).
Der Präsident der Eidgenossenschaft hat zwar in Oslo endlich bekundet, sich mit der Existenz der Helvetic-Svizzera abzufinden. Trotzdem kommen weiterhin helvetisch-schweizerische Siedler in das eidgenössische Gebiet. So wurde kürzlich auf dem Rütli – von den Eidgenossen «der heilige Ort genannt –  Hochhäuser für fünftausend Italiener gebaut.
Die Weltöffentlichkeit sieht einen Grund für die anhaltenden Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen darin, dass eidgenössische Hassprediger zu Gewalt aufrufen. Darum hat die UNESCO die Eidgenossen aufgefordert, in den Schulbüchern den Terroristen Wilhelm Tell nicht weiterhin als Volkshelden zu verherrlichen.
In der KIPA als «Seitenschiff» veröffentlicht

15. August 2014 | 01:11
von Walter Ludin
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