Walter Ludin

Flüchtlingspolitik: Jugendliche sind empört 1942 und 2013!

«Aufs Höchste empört» war eine Mädchenklasse, die  1942 dem Bundesrat schrieb und seine «Das Boot ist voll»-Politik kritisierte. Wiederum sind es Schülerinnen und Schüler, die heute die bundesrätliche Flüchtlingspolitik vehement kritisieren – und zum Unterschreiben ihrer Petition einladen. Aus der Ankündigung im Internet:
 Auch das ist Widerstand. Kinder und Jugendliche aus dem Raum Thun und Bern lancieren eine Petition, in der sie Bundesrätin Simonetta Sommaruga dazu auffordern, sich stärker für Flüchtlinge einzusetzen. Unterschreiben Sie die Petition und verbreiten Sie die Bögen weiter.
Auch wir verstehen nicht viel von Politik, aber noch weniger verstehen wir, warum die reiche Schweiz so wenig tut. Zum Beispiel für die Flüchtlinge auf der Flucht vor Repression, Gewalt und Armut in Syrien. Oder für die Menschen vor Lampedusa, die in der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben an die Türen Europas klopfen und abgewiesen werden. Wir sind verantwortlich für unser Tun – oder für unser Nicht-Tun.
Deshalb haben wir, eine Gruppe von Jugendlichen und Kindern aus dem Raum Thun/Bern, eine Petition initiiert. Wir wollen, dass endlich konkrete Massnahmen ergriffen werden. Wir fordern von Bundesrätin Simonetta Sommaruga,

dass das bei der letzten Asylgesetzrevision abgeschaffte Botschaftsasyl schnellstmöglich wieder eingeführt wird.
dass die Zahl der bewilligten Aufnahmen von 500 syrischen Flüchtlingen auf mindestens 5›000 erhöht wird.

Bitte helfen Sie mit, unterschreiben Sie unsere Petition bis Ende Jahr und sammeln Sie noch weitere Unterschriften:
http://theaterensemble.ch/wordpress/petition/
 

26. Dezember 2013 | 01:01
von Walter Ludin
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