Walter Ludin

Predigten provozieren

«Christliche Predigt darf die Moral nicht nach bürgerlichen Vorstellungen individualisieren. Sie muss die gesellschaftlich-politische Dimension des Glaubens aufzeigen.»
Diese Worte von Heinz-Manfred Schulz sind auch nach Jahrzehnten noch aktuell. Denn: «Die Gottesherrschaft, das Heil, soll alle Bereiche des Lebens erfassen. Dabei darf die Predigt auch vor Konflikten nicht zurückschrecken. Sie muss provozieren, darf nicht einer Scheinharmonie huldigen, die gesellschaftliche Probleme ausklammert.

Dann steht sie in der Tradition der Propheten und Jesu, der nicht kam, ‹um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert›.»

-Unser Freud Stefan Fleischer sieht die Sache offenbar anders. Sein neuester Aphorismus auf www.aphorismen.de:
Es kann doch nicht Aufgabe der Kirche sein, die Menschen in politische Blöcke zu spalten.
-Morgen gibt’s hier erfreuliche Beispiele dafür, wie die Kirche sich mutig exponiert ….

4. September 2013 | 01:06
von Walter Ludin
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