«Feiert das Mahl mit jedem!» (Jörg Zink)
«Jesus lud zu einem offenen Mahl ein, vor allem diejenigen an den Hecken und Zäunen, die kein hohes Ansehen genossen …»
Daran erinnert Jörg Zink in seinem neuen Buch «Das offene Gastmahl» (Gütersloher Verlagshaus). Leider kam ich noch nicht dazu, das Buch zu lesen, so dass ich mich hier auf die ausführliche Rezension von Norbert Copray im neuesten Publik-Forum stützen muss:
«Da gibt es das Abendmahl abgeleitet vom letzten Abendmahl Jesu, das die Christen in Form der Eucharistie …. gewissermassen unter Ihresgleichen feiern. Und es gibt das ‹offene Mahl›, das sich ableitet von den Gastmählern, die Jesus mit allen möglichen und unmöglichen Menschen seiner Zeit feierte und das sich auch im Abendmahl widerspiegelt, selbst wenn es nicht das gleiche Mahl ist.»
Das Fazit: «In der ‹sakramentenlosen Mahlzeit›, in der Tradition der Gastmähler Jesu sieht Zink eine Chance, der Ökumene vieler Menschen und Gruppen … ein neues Gesicht zu geben.»
Wenn ich es recht sehe, meint Zink hier das, was wir vor Jahren in einer Broschüre der Tagsatzung als «priesterlose Mahlfeiern» erarbeitet haben.
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