Aufregung ...
… über eine nicht gehaltene PredigtIn Deutschland gibt’s Aufregung darüber, dass zwei Bischöfe Hellmut Schüller von der Pfarrer-Initiative verboten haben, in Nürnberg zu predigen.Die Generalvikare der beiden Bischöfe hatten betont, dass ein Wortgottesdienst immer eine «Feier des Glaubens der Kirche» bedeute. Die Predigt diene dabei der Auslegung des Wortes Gottes im Auftrag der Kirche. ….Die Darstellung persönlicher theologischer Positionen und die Äusserung kirchenpolitischer Forderungen gehörten in einen anderen Rahmen.———————————-Immer die gleiche Leier: Wer theologische Positionen, die der Kirchenleitung genehm sind, vertritt, legt das Wort Gottes aus. Wer die offizielle Kirchenpolitik (Pflichtzölibat) vertritt, macht keine Kirchenpolitik.Ausserdem: Wer eine politische Predigt hält, bekommt Widerspruch von den Parteien, die nicht seiner Meinung sind: «Keine Politik in der Kirche!» Wer jedoch das gleiche sagt wie eine Partei, erhält von dieser keinen Widerspruch, ja vielleicht sogar Lob. Wer spricht da von Heuchelei?
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