«Christlich-abendländische Kultur» ..
… und die AsylsuchendenVor einigen Wochen nannte der Schwyzer SVP-Ständerat Peter Föhn die «christlich-abendländische Kultur das «Fundament der Schweiz». In einem Mail konfrontierte ich ihn damit und fragte, was das für das Asylwesen bedeute:
«Sehr geehrter Herr Föhn, erfreut stellte ich fest, dass Sie sich im Juni zu «christlich-abendländischen Kultur» als «Fundament der Schweiz» bekannt haben. Sie wissen sicher, dass in dieser (jüdisch-christlichen) Kultur die gastfreundliche Aufnahme von bedrängten Fremden ein zentraler Wert ist. Darum nehme ich an, dass Sie an der nächsten Session sich für eine humane Regelung des Asylantenwesens einsetzen (z. B. nein zu Nothilferegelung für alle) ……»
Föhns Antwort: «Sehr geehrter Herr LüdinMit dem besten Dank für Ihre Zuschrift stehe ich für unsere Kultur ein und bin für eine gastfreundliche Aufnahme von an Leib und Leben bedrohten Mitmenschen. Was wir aber heute erleben und wie unser System ausgenutzt wird, darf niemals weiter geduldet werden.Echten Flüchtlingen müssen wir die Kraft haben zu helfen und nicht nur Jugendlichen – bes. Jungs im besten Mannesalter – wie dies bei uns grösstenteils der Fall ist. Diese würden in ihrer Heimat gebraucht. Andernseits haben echte Flüchtlinge und Notbedürftige kaum die Möglichkeit in die Schweiz zu kommen, was ich schade finde und an unserem System weltweit auch krankt. Dem Schlepperwesen sollte Einhalt geboten werden können.Im SR wird eher eine andere Lösung als die Nothilfe angestrebt.Mit freundlichen Grüssen und besten Dank für Ihr pol. InteresseMAB Möbelfabrik Betschart AGPeter Föhn»
Was meint Ihr zu dieser Antwort???
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