Meine «Wallfahrt» ....
… nach HeroldsbachGestern machte ich auf der Reise von Bamberg in die Schweiz einen Zwischenhalt in Heroldsbach. Die nicht mehr ganz Jungen erinnern sich: Nach den angeblichen, von der Kirche nicht anerkannten Marienerscheinungen Anfang der 1950er-Jahre war dieser fränkische Orte in beliebter Wallfahrtsort. Meine Vermutung: Er wurde von Međugorje verdrängt.Vor 15 Jahren «entführte» das Erzbistum Bamberg den obskuren Ort in die Rechtgläubigkeit, in dem er zu einem Ort der Stille, des Gebetes und der Umkehr deklariert wurde. Eine neue Kirche entstand neben der alten Wallfahrtskirche.In beiden Kirchen traf ich eine typisch vorkonziliare Frömmigkeit. So lag in der «offiziellen» Kirche eine Broschüre der Petrusbruderschaft auf, aus Thalwil (Bischof Huonder gewährte der Bruderschaft den Status einer «Personalpfarrei …)Mein hauptsächlichster Eindruck in Heroldsbach: Es geht im Glauben vor allem darum, möglichst viele Gnaden zu «erwerben». Zwei Blüten-In der «offiziellen» Kirche gibt’s eine Krypta mit dem Gnaden-Jesus-Kind (was ist wohl des Gegenteil: ein gnadenloses oder ungnädiges Kind??????????)-Im Kerzenstand steht die Warnung, «Kerzen ohne Zahlung» würden keine Gnade bringen.Na ja, als Bewohner eines Klosters, das in der Kirche ebenfalls Kerzen zum Kauf anbietet, ist mir diese Warnung nicht unsympathisch …………………………
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