Walter Ludin

Tiere ...

… sind Mit-Geschöpfe des MenschenMein Mitbruder Anton Rotzetter stellte gestern in Zürich sein neues Buch vor «Streicheln, mästen, töten – Warum wir mit Tieren anders umgehen müssen» (Herder Verlag; Rezension folgt in den nächsten Tagen!).Aus der damit verbundenen Podiumsdiskussion:- Den neuen Lebensstil unter dem Blickwinkel des Verzichts zu propagieren, würde heute abstossend wirken. Vielmehr gelte es, eine «Kunst der Reduktion» einzuüben mit dem Motto: «Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.– Der Psychiater Ralf Müller bedauerte es, dass Vegetarier als Radikale abgestempelt werden, während das Fleischessen als ganz normal betrachtet wird – obwohl dieses stets mit Gewalt verbunden ist.– Auf dem Podium war man sich einig: Wir müssen wieder lernen, die Tiere als Mit-Geschöpfe zu sehen: als Brüder und Schwestern der Menschen. Franz Xaver Stadelmann ging mit dem guten Beispiel voran und gestand: «Mein Bruder Esel ist mir sympathisch.»
Mehr dazu in meinem KIPA-Bericht (www.kath.ch), zurzeit noch auf der einstiegsseite…

29. April 2012 | 01:58
von Walter Ludin
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