Einstimmung in den Ausländer-Sonntag/Tag der Völker
Multikulti(Für jene, die unter www.kath.ch meinen Kipa-Bericht über die Veranstaltung «Das Kreuz mit dem Kreuz) nicht gelesen haben, zwei Kastentexte, die ich an den Hauptartikel anfügte. Sozusagen als Einstimmung zum kommenden Ausländer-Sonntag.)
Ein Muslim an der Krippe»Wir haben kein Problem mit dem Kreuz», betonte die Schulleiterin Marianne Zaccaria auf dem Podium der Veranstaltung über religiöse Symbole im öffentlichen Raum (9. November an der Uni Luzern). Ihr St. Karli-Schulhaus liegt im Bereich eines Quartiers, das wie kaum ein zweites in der Schweiz von Multikulturalität geprägt ist. Vor Jahren sei ein kleiner Schüler weinend zu ihr gekommen, weil er sich vor einer brutalen Kreuzesdarstellung geängstigt habe. Solche Kruzifixe seien damals kommentarlos entfernt worden.Weiter erzählte Marianne Zaccaria, auch Weihnachtsfeiern verliefen an ihrer Schule problemlos: «Letztes Jahr stand ein wunderbarer muslimischer Josef an der Krippe.»
Seltsame KonstellationenAdrian Loretan, der Luzerner Professor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, erzählte an der Veranstaltung über religiöse Symbole (Uni Luzern, 9. November) über seltsame Konstellationen in Frankreich, einem sehr säkularisierten Staat. Dieser fördere private, das heisst zumeist kirchliche Schulen. So komme es, dass Mädchen, die an einer öffentlichen Schule kein Kopftuch tragen dürfen, solche Schulen besuchen – und von Ordensfrauen mit Schleiern unterrichtet würden.In Frankreich würden sich staatliche Universitäten wegen ihrer religiösen Neutralität weigern, muslimische Glaubenslehrer (z.B. Imame) auszubilden. Darum habe der Staat das Institut catholique gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen.
Grüssen(Und hier noch etwas Unveröffentlichtes)An den Türen eines Schulhauses in der Agglo von Luzern steht öfters der Hinweis: «Wir grüssen heute auf …», z.B. kürzlich: «… Portugiesisch». Angefügt waren Infos über die Verbreitung dieser Sprache. PS. Haben Sie gewusst, wo überall auf der Welt Portugiesisch gesprochen wird? Ich denke, die Schülerinnen von K. haben Ihnen was voraus…..
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