Konzilsblogteam

Das Hirtenschreiben der DBK und die Konilsvorbereitung in der Schweiz

Um das Konzil und dessen Anliegen bekannt zu machen, veröffentlichten viele Bischofskonferenzen oder einzelne Bischöfe Hirtenbriefe, worin auch um das Gebet der Gläubigen für dieses Ereignis gebeten wurde. Die deutschen Bischöfe veröffentlichten Ende August 1962 ein gemeinsames, sehr spirituell ausgerichtetes Hirtenschreiben. Sie wollten eine Umkehr der Katholiken bewirken, worin ein aufrichtiges «mea culpa» hinsichtlich der Kirchenspaltung eingeschlossen sein soll. Die deutschen Bischöfe betonten ausserdem die Wichtigkeit des Einsatzes des Konzils für das Leben der Welt.Die Schweizer Bischöfe veröffentlichten keinen gemeinsamen Hirtenbrief. Im Sinne des Hirtenschreibens der deutschen Bischöfe ordnete der Basler Bischof Franziskus von Streng die vom Papst vorgesehene Novene an, die zwischen Mitte September und dem 11. Oktober 1962 in jeder Pfarrei abgehalten werden soll. Hauptziel sollte auch hier die Erneuerung christlichen Lebens sein, was durch Predigten und eine Sühneandacht gerfördert werden soll: «Die Predigttätigkeit gibt auch Anlass, den Gläubigen die rechte Einstellung zum Konzil vorzuzeigen, sowohl zur bereitwilligen Annahme der Beschlüsse und Richtlinien, die das Konzil geben wird, wie auch zur weisen und massvollen Einstellung von Erwartungen und Wünschen, die dem Konzil entgegengebracht werden.»(ufw; vgl. A I, 425–429; Schweizerische Kirchenzeitung 130[1962], 419)

31. August 2012 | 01:24
von Konzilsblogteam
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