Heiliges Volk ...
.. heilige Priester?Der neue Leiter der vatianischen Kleruskongregatin, Mauro Piacenza, äussert sich in einem langen Interview der KIPA. Hier ein kurzer Ausschnitt:Kipa: Oft wird gesagt, in Europa gebe es einen Priestermangel. Stimmt diese Einschätzung?
Piacenza: Weniger als um eine Einschätzung, handelt es sich wohl um eine Wirklichkeit, die oft dazu beiträgt, dass sich das pastorale Handeln der Kirche schwierig gestaltet. Es führt aber nicht weiter, bei einer historisch-soziologischen Analyse stehen zu bleiben oder Zukunftsprojekte für eine falsch verstandene Reform zu entwerfen, die das Antlitz der Kirche, das dem Willen Jesu Christi entsprechen soll, im Endeffekt lediglich verunstaltet. Wir müssen vielmehr daran denken, heilig zu sein! Die Priesterzahl steht in direktem Verhältnis zur Heiligkeit der Gläubigen, seien dies Laien, Menschen, die die Weihe empfangen haben, oder Ordensleute. Welche Bedeutung hatte nicht für Frankreich in der Zeit nach der Revolution – und das als Einzelperson – der heilige Jean-Marie Vianney? Beten wir unaufhörlich – und dabei meine ich das ganze Gottesvolk, auch die Laien, die sich mehr Priester wünschen, und schaffen wir die erzieherischen, akademischen, liturgischen, geistlichen, katechetischen und pastoralen Voraussetzungen, damit heiligmässige Priester heranwachsen können. –
Wollen wir das wirklich: «durch Reformen des Antlitz Jesu Christi zu verunstalten??? Lieber verzichten wir doch auf genügend Priester. Ohnehin zählen nur die «Heiligen» unter ihnen (besonders unter den Jüngern zu finden, wie es im Inter weiter heisst…) Solange solche Kurialen das Sagen haben (erst kürzlich eingesetzt) gibt es keine Hoffnung auf Reformen. Wie lange noch lassen die Gläubigen, die heiligen und die weniger heiligen, sich was bieten?????
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


