Schleichwerbung
… für AutosNicht einmal in progressiven Kirchenzeitschriften ist man vor versteckter Werbung sicher. Ein Beispiel fand ich in der neuesten Ausgabe von Kirche in, Wien. Auf S. 4 wird auf fast zwei Dutzend Zeilen zweispaltig berichtet, dass Toyota Österreich drei sozialen Einrichtungen in Salzburg je ein Auto geschenkt hat. Was soll diese Nachricht im «internationalen, christlich-ökumenischen Nachrichtenmagazin» (das ich im Übrigen sehr schätze!)? Die Fragezeichen wachsen noch, wenn das geschenkte Fahrzeug gelobt wird als «City-Fahrzeug mit minimalem Verbrauch und hoher Flexibität». Tönt doch eher nach Werbung als nach Nachricht.Und der geneigte Stammleser erinnert sich, wie oft er schon in Kirche in Toyata-Reklamen gesehen hat. Er blättert weiter und findet eine ganzseitige zuhinterst im Heft.
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