Dem Luder ...
… ein Bruder(Da ich wie erwähnt dieses Jahr keine Weihnachtspredigt halten kann, hier ein Ausschnitt aus einer früheren. Wohl immer noch aktuell:)In dt. KirchenzZeitung las ich eine Reportage über zwei ganz unterschiedliche Empfangsräume im Frankfurter Flughafen:»«¢ Transitraum, wo Asylsuchende warten müssen, bis über ihr Schicksal entschieden wird»«¢ VIP-Lounge für Very important persons: Könige, Prinzessinnen, Hollywood-Stars verwöhnt werdenReporter fragte: Wenn der höchste König aller Könige käme, durch welche Türe?
gestrige Nacht/heutige Tag geben Antwort: ER, der Sohn Gottes kommt buchstäblich als obdachloses Kind, dessen Eltern mit ihm bald fliehen/in Ägypten Asyl suchen. eindeutig: tritt nicht als Prominenter/Einflussreicher in die Welt
Heute feiern wir seinen Geburtstag Sie alle wissen es, wie es auf einer Geburtstagsfeier zugeht»«¢ die Eltern erzählen vielleicht noch kurz etwas über die Umstände der Geburt «»¢ fiele niemandem ein, den ganzen Abend bloss darüber zu reden, wie der Jubilar als Säugling war.An Weihnachten, dem Geburtstag Jesu, sollte es nicht anders sein: Auch heute wollen wir an den erwachsenen Jesus denken. Auch da gibt es Parallelen zu seiner Geburt»«¢ Jesus, arm geboren, gibt sich mit den Armen/Ausgestossenen ab als ihr Freund. Lothar Zenetti reimt: Dem armen Luder wurde er Bruder.»«¢ Zeigte: Jeder Mensch, eben auch das ärmste Luder, ist von Gott geliebt.»«¢ und er erinnerte daran, dass jeder Mensch seine Würde hat, auch jener, der nichts leisten kann. Gerade heute spielt dies eine ganz wichtige Botschaft: in Zeit, in der Pensionierte/Arbeitslose sich unnütz fühlen: zu ihnen sagt Jesus: Nicht nur jener, der viel leistet und sich vieles leisten kann, ist ein vollwertiger Mensch …..
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