Glück im Unglück
Die ersten Monate des Jahres sind für mich die anstrengendsten. Im Januar muss ich das ite Nr. 2 des Jahrgangs redigieren. Parallel dazu fange ich mit dem Franziskuskalender (des folgenden Jahres!) an. Es gibt einiges an Arbeit, bis die 132 Seiten gescheit gefüllt sind. Wenn ich damit fertig bin – meistens buchstäblich noch in der gleichen Viertelstunde – wird gewöhnlich die Arbeit für das ite Nr. 4 fällig. Dieses Jahr war es anders. Mein Co-Redaktor Adrian «Ädu» Müller übernahm die Redaktionsarbeit für diese Nummer. Ich hoffte, so etwa Mitte März mit dem Kalender fertig zu sein und dann bis Pfingsten, meinen Ferien, alte und uralte Pendenzen aufarbeiten zu können. Es kam anders: Meine Tumorerkrankung warfen alle Pläne über den Haufen. Ich weiss nicht, wie ich es mit meinen reduzierten Kräften geschafft hätte, das ite rechtzeitig zu redigieren. Und sagte mir, ich habe Glück im Unglück gehabt. (Letztes Jahr wäre es noch schlimmer gewesen: Bis zum Frühsommer redigierte ich ausserdem noch das Buch über die Schwestern von Maua, Tansania. Ich hätte es heuer nicht geschafft…)
Ite 3/2010: Christsein in einer dynamischen WeltDie Zeichen der Zeit fordern Kapuziner heraus. Deshalb veranstaltete die Konferenz der nordwesteuropäischen Kapuzinerprovinzen letzten November ein Symposium zum Thema «Woran glaubt Europa?» Sie stellten sich den gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen unserer Zeit. Theologische und franziskanische Grundlagen geben überraschende Erkenntnisse für das Weitergehen des kapuzinischen Weltordens.Ite 3/2010 trägt jedoch nicht nur Theorien vor, sondern wagt auch den Blick auf konkrete Entwicklungen des Christseins in Europa und auf den fünf Kontinenten. Dabei ist der interkulturelle und interchristliche Austausch befruchtend für alle die, die ihre Augen auch fremden Erfahrungen öffnen.Gratis-Probenummern bei: Missionsprokura der Kapuziner, Postfach 1017, 4601 Olten. Telefon: 062 212 77 70. E-Mail: abo@kapuziner.orgEine Auswahl von Artikeln unter: http://www.kapuziner.ch/ite
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