Kirche/Pfarrei ...
… als Kontrastgesellschaft?Als die Bewegung der Basisgemeinden noch blühte, verstanden sich diese weitgehend als «Kontrastgesellschaft»: als Ort, an dem es anders/menschlicher/friedlicher zuging als in der «normalen» Welt. Ich meine, jede christliche Gemeinschaft/Pfarrei sollte solche alternativen Züge haben. Dazu Paul Hoffmann in seinem schon mehrmals zitierten Buch «Jesus von Nazareth und die Kirche»:
" …. Andererseits verlangen die globalen Probleme der Weltpolitik von den Kirchen die Rückbesinnung auf ihr jesuanisches Erbe. Nur so können sie Glaubwürdigkeit gewinnen und hoffen, im Streit um die Zukunft der menschlichen Gesellschaft gehört zu werden. Mit einem rigiden Status-quo-Denken stellen sich die Kirchen selbst ins Abseits. Der Trend zur Entfremdung, Vereinzelung und Vereinsamung, der die gesellschaftliche Entwicklung bestimmt, ist für die Kirchen zugleich Herausforderung und Chance. «Die christliche Gemeinde, wenn es sie gäbe» (H. R. Schlette), könnte zu einem Ort werden, der Menschen die Möglichkeit gibt, in Freiheit und gegenseitigem Respekt miteinander umzugehen und in Solidarität zueinanderzustehen.»
Gibt es sie wirklich, die christliche Gemeinde in diesem Sinne? Für Erfahrungsberichte bin ich dankbar…..
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