Kein Kuss von Ratzinger
Uta Ranke-Heinemann erinnert sich
Die streitbare Theologin Uta Ranke-Heinemann portraitiert in der österreichischen Zeitschrift «Kirche in» ihren ehemaligen Studienkollegen Joseph Ratzinger. Es gibt in ihrem Text durchaus amüsante Passen, z.B.: «Ratzinger hatte schon immer die Aura des Kardinals: hochintelligent bei Abwesenheit jeglicher Erotik.» Die junge Studentin nutzte diese Eigenschaft aus: Frisch verlobt, nahm sie sich den Studienkollegen Ratzinger als Partner für lateinische Seminarübungen: «Ich wollte sichergehen, dass mein Mitstudent mir nicht plötzlich einen Kuss gibt, wenn wir mutterseelenallein in einem der riesigen Hörsäle über dem Latein brüten.»
Morgen hier aus dem Artikel von Ranke-Heinemann zu lesen: Der Papst und das Verbot von Kondomen – «Fahrstuhl zur Hölle»
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