Heinz Angehrn

«wie er es liebt»

«Ein Fasten, wie ich es liebe» heisst für die katholische Kirche der Jetztzeit: Abkehr von Rechtsmoral und Ausgrenzungen, Verkündigung der unendlichen Barmherzigkeit des Vater- und Mutter-Gottes. Und das nicht «anpasserisch» an die Welt und schon gar nicht «naiv». Denn diese Welt hat Gesetze und Normen geschaffen, die mit dem Reich Gottes nichts, rein nichts gemein haben. Das «Jahr der Barmherzigkeit» aber muss mithelfen, dass dieses Gottesreich wächst, dass der Sauerteig wirkt, dass das Salz in den Wunden der Welt schmerzt.
(PS: Ein spezieller Gruss den Teilnehmern/innen des St.Galler Glaubenskurses, mit denen ich zurzeit an diesen Begriffen arbeite.)

13. Februar 2016 | 07:00
von Heinz Angehrn
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