Zwei Gesichter
zeigte uns der russische Pianist Alexei Volodin innerhalb von nur gut fünf Tagen an Konzerten in der Tonhalle St.Gallen. War er als Solist im berühmten ersten Klavierkonzert Tschaikowskys (ohne Brille) verschwitzt und angespannt wie ein zum Sprung bereiter Löwe, so sass er im üppig-langen Kammerkonzert (mit Brille) locker fröhlich hinter der Cellistin Sol Gabetta und spielte in Beethovens Sonate in F-Dur dominierend vergnügt und in der Schostakowitsch-Zugabe (auch aus der Sonate, der zweite Satz) gar frech und locker vom Hocker.
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