Heinz Angehrn

Voll daneben

gegriffen haben die Produzenten der Verfilmung eines meiner Lieblings-Kinderbücher. Am Mittwochabend lief da bei SRF «Die schwarzen Brüder». Ich hatte den Film bisher nicht gesehen und war höchst empört. Nicht über das Werk des Regisseurs Xavier Koller (das war hübsch anzusehen und liess Milano Ende des 19.Jhs. so lebendig werden wie etwa Lübeck in der genialen «Buddenbrock-Verfilmung), aber über Besetzung und Sprache. Da hatten diese Kerle die Frechheit, die Rollen, die im Original alles Tessiner und Norditaliener sind, mit bekannten deutschen Schauspielern zu besetzen. Und da hatten sie die Frechheit, in deutscher Sprache zu drehen. Shame on you! Eine Verfilmung gehört sich nur in italienischer Sprache und mit deutschen Untertiteln. Pfui, dreimal Pfui!

25. Dezember 2015 | 08:10
von Heinz Angehrn
Lesezeit : ca. 0  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!