Bellini statt Schock und Schreck
Alle, die an meinem kleinen vierwöchigen Kreuzzug hier teilgenommen, an ihm gelitten, sich aufgeregt oder (hoffentlich) sich gefreut haben, werden sich fragen, warum der Schreibende genau an diesem Abend nichts zu sagen hat.
Der Grund ist banalster Natur: Ich verpasse den ganzen Nachmittag und Abend mit all seinen Sensationen, weil das Opernhaus Zürich die heutige Aufführung von Vincenzo Bellinis «Norma» bereits auf 18.00 datiert hat. So sehe und höre ich statt den Herren Brunner, Müller, Darbelley und Levrat la signora Bartoli. Und so lest Ihr/lesen Sie morgen hier nichts zu den Wahlen, aber einiges zu Inszenierung und Stimmen.
Sowieso verordne ich mir nun ein Schweigegebot in Sachen SVP von mindestens einem halben Jahr. Man verstehe dies nicht als Buss-Schweigen, sondern als Überdruss-Schweigen.
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