Eine erneute Bestätigung
Der erste (und wichtigste) Grund, warum ich zu Beginn der 90er Jahre mit der politischen Linken, in der ich ja biographisch aufgewachsen bin, gebrochen habe, war deren fast einstimmige Unterstützung der Fristenlösung. Für mich als Theologen war ihre damalige Argumentation unhaltbar und ethisch nicht verantwortbar. Das plumpe Argument, eine Frau dürfe frei entscheiden, ob sie ein Kind bekommen will oder nicht, weil ja sie betroffen sei, war fürchterlich.
Und nun – Horror im Quadrat – doppeln die gleichen Kräfte nach: Auch aufgrund von frühen medizinischen Analysen dürfe Frau weiterhin in diesem Rahmen (12 Wochen) abtreiben, wenn sie etwas am Befund stört. Das ist nichts anderes als die Umsetzung des NS-Euthanasieprogramms im Privatbereich. Sorry, das so zu sagen, aber wahr bleibt wahr.
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