Der Mantel des Schweigens
liegt zumindest in unserem Bistum über der Frage nach der Zukunft des schulischen Religionsunterrichtes. Zwar ist klar, dass der Lehrplan 21 weitere Anpassungen an die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 30-40 Jahre (Rückgang der Zahl der Menschen, die einer Landeskirche angehören; starke Zunahme anderer religiöser Gruppen und Gemeinschaften; Einführung des Faches Ethik auf vielen Schulstufen), doch wagt sich niemand an die Oberfläche der Diskussion. Ich glaube darum, dass unter dieser Oberfläche zurzeit ein – teilweise artikuliertes, teilweise bewusst nicht formuliertes – Seilziehen zur Frage stattfindet, ob wir a) bis zur bittern Neige bleiben oder b) uns freiwillig zurückziehen. Weil das alles so schwammig ist, möchte ich in den nächsten Tagen hier ein paar Gedanken anbringen.
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