Die Tour Tag 1
Liebe blog Leserinnen und blog Leser, tut mir echt leid, dass ich nicht von unserer Tour berichten konnte. Technische Probleme. Aber nun einige Eindrücke.Am Freitagabend sind wir gestartet. Es ging darum, die Stadt hinter uns zu lassen, ein bisschen raus zu fahren und dann bald das Lager aufzuschlagen. Beim Start peitschte und der Gegenwind heftig ins Gesicht. Er sollte in den Tagen unserer ständiger Begleiter sein. Ein erster Halt bei einer Kirche über Land, wollten wir nützen zum Wasser tanken. Aber das war leider nicht möglich…Als wir bereits wieder in den Sattel steigen wollen. Kam ein älterer Mann im Elektrorollstuhl auf uns zu. Er fragte uns was wir machen und wohin wir wollen. Lukas und ich hantierten derweil an Lukas Sattel herum. Doch das Werkzeug passte nicht. Der Mann fragte uns, ob wir einen anderen Schlüssel bräuchten. Ja, das wäre gut. Da sagte er: Och, fährt einfach ein paar hundert Meter die Strasse runter, das steht mein Haus. Die Tür ist offen, geht rein. In der Garage findet ihr alles. Wenn euch jemand fragt, was ihr tut, sagt, ich schicke euch.Super! Wir fanden, was wir brauchten und konnten erst noch Wasser auftanken. Die Leute am Weg sind sehr freundlich. Eine Erfahrung, die man oft macht, wenn man unterwegs ist.
Dann zogen die ersten Wolken auf und wir konnten gleich unsere Regenkleidung testen.
Lukas bevorzugt das Modell «Regensegel». Wäre allerdings besser mit Rückenwind…..
Doch das Wetter wechselte so schnell und einige Zeit später hatten wir wieder die schönste Landschaft vor uns.
und schon: Stehen wir in deinen Toren Jerusalem….
Ja wir waren wirklich schrecklich schnell unterwegs.
Bei schönem Wetter haben wir unser Nachtlager in einem Schlosspark aufgeschlagen. In Schweden ist das möglich danke dem «Jedermannsrecht». Man kann eigentlich überall zelten. Unser erster Platz war sehr gediegen. Am Wasser, mit Tisch und Bänken und sogar einer Toilette. Was will man mehr. Und das feine Risotto und die tolle Gemeinschaft tat das ihrige dazu.Rundum ein gelungener Start! Der Kilometerstand zeigte 25 km.
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