Heinz Angehrn

Bös gelaufen

Unangenehm kommen zurzeit wir St.Galler auf die Welt. Hatten wir doch in den letzten Jahren das Gefühl, dass Herr Konrad Hummler, Sohn eines geschätzten Stadtpräsidenten, Kunstmäzen zugunsten von J.S.Bach, scharfsinniger und -züngiger Schreiber, hochgebildeter Zeitgenosse und Präsident des Verwaltungsrates der NZZ (leider auch Blocher-Freund und -Bewunderer, da hätten wir vielleicht unsere Ohren mehr spitzen sollen, denn wo CB, da Lüge und Korruption), sogar Schawinski-interviewt, in den Finanzkrisen und -abstürzen einen gewissen Durchblick und seine Prognosen und Diagnosen lange Halbwertszeit haben.
Und nun dies: Auch in seiner Bank Wegelin die selben Machenschaften wie in den von ihm so kritisierten Grossbanken. Auch hier nun Flucht nach vorne, schneller Verkauf an (meine, o weh, was kommt hier) RB. Ja, seit einigen Tagen lese ich, dass Herr Hummler nicht mehr in die USA reisen kann und will, weil er dort gleich bei Ankunft verhaftet würde.
Wir wissen ja, wie und warum man tief fallen kann. Hummler, Hildebrand, Zuppiger und der immer noch wulffende deutsche Präsident. O je.

27. Januar 2012 | 16:38
von Heinz Angehrn
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