«Arme Verhältnisse»
Ein eindrückliches Beispiel, wie krasse Geschichtslügen entstehen, ist in der heutigen Tagespresse im Fall des Herrliberger Milliardärs und Volkstribuns nachzulesen. Herr Tito Tettamanti, in den BAZ-Wirren mit dem Blocher-Clan verhängt und wieder neu eingesprungen, bewundert an Blocher, dass er, obwohl er aus «armen Verhältnissen» stamme, studiert habe und erfolgreicher Unternehmer geworden sei.
Das ist nun wahrhaftig wieder (marxistische oder faschistische, ist mir egal) Total-Verdrehung historischer Tatsachen, wie es in den Kreisen üblich ist. Ich halte fest (und jede/r kann dies nachprüfen), dass Herr Christoph Blocher in einem evangelischen Zürcher Pfarrhaus aufwuchs, alle Privilegien einer solchen Umgebung genoss (genetisch-intellektuell gute Voraussetzungen, grosse materielle Sicherheit – evangelische Zürcher Pfarrer gehören zu den bestbezahlten der Schweiz!) und leider und trotzdem so einen üblen Charakter entwickelte. Man lese doch nach bei seinen Geschwistern, die sich geäussert habe.
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


