Heinz Angehrn

Zum Festtag

Ich kann nicht verstehen, warum sich manche Kollegen/innen mit diesem Dogma so schwer tun. Es scheint mir eines der logischsten Dogmen überhaupt (das unlogischste ist wohl das von der Unfehlbarkeit):a) Wenn Maria theotokos ist, wenn die ökumenischen Konzilien und die ganze Christenheit so formulieren können und dürfen (man beachte die Formulierung «wenn», denn erst dann ist Wittgensteins Logik anwendbar, und das tue ich auch hier), dann ist die Eingangspforte dieses theos in unsere Welt ganz sicher etwas Ausserordentliches und Besonderes.b) Und wenn es aus christlicher Sicht eine «Erbschuld» gibt (»wenn»!), dann ist die Verwendung dieses Terminus für dieses «Ausserordentliche» angemessen.

8. Dezember 2011 | 07:52
von Heinz Angehrn
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