Vorschläge zur Behebung der Krise
Natürlich genügt es nicht, alleine die Lockerung der Regelung des Pflichtzölibats zu fordern. Daneben, und das gestehe ich den jetzt eher moderat formulierenden Kollegen/innen zu, muss darüber nachgedacht werden, wie die (eingestandermassen) Wenigen, die nach einer solchen Lockerung noch als Diözesanpriester ehelos leben, konkret leben sollen. Niklaus Popp sagt im Interview mit dem Tagblatt, dass das Charisma der Ehelosigkeit wohl zu religiösen Gemeinschaften gehöre. Das habe ich hier (ich erinnere an tlpac, und das war lange vor der jetzigen Aktualität) auch schon gesagt. Fritz Schaller hatte damals reagiert und darauf verweisen, dass auch ein junger Mann, der in einen Orden eintritt, sich seiner noch nicht bewusst und sicher ist.
Was bleibt denn?Varianten:a) Ehelosigkeit auf Probe, und nach 3/5 Jahren mit dem Bischof endgültig entscheiden?b) Weihe von zölibatären Priestern erst mit 30?c) Oder doch: Verpflichtung, dass sie in Kommunitäten und nicht alleine in Pfarrhäusern leben?
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