Heinz Angehrn

Rückmeldung

Der Schreibende beendet sein Buss-Schweigen und kehrt zu den Tasten zurück. Er ist glücklich, dass im Bistum St.Gallen ein ehrlicher, offener und transparenter Umgang zwischen der Bistumsleitung und den Seelsorgenden möglich ist. Er ist sehr traurig, dass Kollege Niklaus sein Amt als Pfarrer und Priester abgeben muss, obwohl er nichts anderes getan hat, als endlich sein zweites grosses Charisma, das des Familienvaters, fruchtbar werden zu lassen. Er ist überzeugter denn je, dass die unsägliche Auflage eines Pflichtzölibats für die Weltpriester diese grossmehrheitlich entweder in die Unwahrhaftigkeit treibt oder zu seelischen Krüppeln macht. Wenn darum am 24.April, am 30jährigen «Priester-Jubiläum», etwas nicht gefeiert und nicht gelobt werden soll, dann alles, was nur am Rande mit dem Pflichtzölibat zusammenhängt. Ich bin sicher, dass der Festprediger solches auch nicht tun wird.
Also: Auf ein Neues.Und noch zu Ihnen, Monsignore Grichting: Shut up! Und wenn Ihnen das nicht möglich ist, dann wenigstens zu allem jenseits Ihrer Bistumsgrenzen.

26. März 2011 | 07:03
von Heinz Angehrn
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